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Bericht von der
Vorlesung an der Technischen Universität
Mit 5 Personen (inkl. mir) haben wir diese Veranstaltung natürlich nicht versäumt. Als wir ankamen, war der Hörsaal PK 2.2 schon zu einem Viertel gefüllt. Dr. Zitt war bereits anwesend und diskutierte mit Hendrik Linnemann, dem ersten Vorsitzenden der Euroavia Braunschweig (die europäische Vereinigung luft- und raumfahrtbegeisterter Studenten). Die Mitglieder der Euroavia waren sie auch dieses mal die einladenden Veranstalter dieser Vorlesung. Nach ein paar persönlichen
Begrüßungsworten an Hubert Zitt und Hendrik, suchten wir uns einen Platz
- das war auch dringend nötig, denn es schwärmten immer weitere
Interessenten dieser Vorlesung in den Hörsaal. Die Veranstaltung begann pünktlich mit einigen Eröffnungsworten des ersten Vorsitzenden der Euroavia, der diese Vereinigung auch kurz vorstellte. Unmittelbar anschließend übergab Hendrik sein Mikrofon an Dr. Hubert Zitt. Er startete seine , wie immer im LCARS-Stil gehaltene Power Point Präsentation, die unten rechts die Anzahl der Einzelseiten anzeigte: 93! Nach anfänglichen Informationen zur jährlichen Star Trek Weihnachtsvorlesung und wie man andere Dozenten davon abhält, zeitgleich eine andere Vorlesung zu veranstalten, konnte es losgehen. Das Thema war Energie und Antriebstechnik bei Star Trek. Es begann mit Sariumkrellid, dem Energiespeichermaterial, welches u.a. die Tricorder und die Phaser in Star Trek antreibt. Dieses Material ist im heutigen Jahrhundert natürlich noch nicht entdeckt worden. Dr. Zitt erläuterte, wieviel Energie in einem kleinen Würfel vom 36mm Kantenlänge, größer ist die Sariumkrellid-Energiezelle in einem Phaser nicht, speichern kann. Interessant wurde es, als er diese
Energiedichte mit einen heutigen Lithium-Ionen Akku eines Elektroautos
verglich. Allerdings: Ein Elektroauto benötigt zum "Tanken" an der Steckdose ca. 5h. Für den Sarium-Krellit Block ca. 1,5 Millionen Jahre ;-) So kam nach anfänglichen energetischen Berechnungen, immer der Lacher. Natürlich widmete Hubert Zitt sich
auch dem WARP-Antrieb, der ja bekanntlich mit Materie-Antimaterie
funktioniert. Das heißt also, dass man die Antimaterie so lagern muss, dass sie nicht bevor sie gebraucht wird, mit der sie umgebenden Materie reagiert. Das soll ja erst im Warpkern passieren, aber kontrolliert! Das haben die Entwickler der Enterprise auch berücksichtigt. Das wichtigste dabei ist natürlich der Dilizium-Kristall. Dilizium ist das einzige Material/Materie im gesamten Universum, das nicht mit Antimaterie reagiert ;-)) Naja, irgendwie muss es ja gehen. Nebenbei lernten wir noch, dass eine Beschleunigung auf Warp1 etwa 2 Stunden dauern würde, was man in der Star Trek jedoch nie zu sehen bekommt. Die Erklärung von Dr. Zitt: " Das schneiden sie immer raus!" In der Vorlesung wurde natürlich auch auf "Trägheitsdämpfer", "Antigravitationsfelder", und "Replikatoren" eingegangen. Beispiel: Um einen Earl Grey, Captain Picards Lieblingstee, mit einem Replikator zu erzeugen, würde die Energie, die ganz Deutschland in 2 Tagen verbraucht, benötigt....außerdem würde dabei auch möglicherweise ein "Antitee" erzeugt werden ;-)) Besser ist also, einen Wasserkocher zu verwenden, allerdings erzeugt der nur heißes Wasser und keine dazugehörige Tasse. Auch der Impulsantrieb bekam sein Fett weg. Er stellte sich sogar als komplizierter dar, als der Warp-Antrieb. Apropos WARP-Antrieb: WARP 1,5 zu halten verbraucht mehr Energie als auf WARP 2 zu beschleunigen, weshalb Picard auch nie WARP 1,5 befiehlt. Wer hätte das gedacht? Ich kann und werde hier gar nicht alles im Einzelnen berichten. Ich empfehle dir einfach mal eine Star Trek Vorlesung von Dr. Hubert Zitt anzuhören. Hubert Zitt fesselte seine Zuhörer wie immer mit Charme, Witz und Wissen. Es macht Spaß und man lernt eine Menge. Am Ende, die Zeit verging wie mit WARP 9, gab es die Möglichkeit mit Dr. Zitt zu diskutieren und zu fachsimpeln, was auch genutzt wurde. An dieser Stelle geht mein herzlicher Dank an die Veranstalter von Euroavia und Dr. Hubert Zitt, ohne die dieser spannende und unterhaltsame Abend nicht stattgefunden hätte. Auch danke an meinen Freund Peter Kernspecht, der die folgenden Fotos geschossen hat: Bilder zum Vergrößern anklicken
Links zum Thema: Dr. Hubert Zitt in
Braunschweig am 28.01.2010 Dr. Hubert Zitt in
Wolfsburg auf der Phänomenale 2009
Informationen zur
alljährlichen Weihnachtsvorlesung in Zweibrücken Vorankündigung zu
dieser Vorlesung in Braunschweig. Weitere Informationen und weitere Termmine zu den Star Trek Vorlesungen unter •www.startrekvorlesung.de. Buchtipps zum
Thema:
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